Foto Kostproben

     

"Am Ende des Lebens bleibt Dir nur das, was Du den andern geschenkt hast." Otto Wicki

 

Wichtig: Unerschreiben Sie bitte die Petition für die Aufklärung des Insektensterbens! 
www.insektensterben.ch 

 

 

Warum mache ich das ? Warum fotografiere ich Nachtfalter? 

Otto Wicki 


Weil: Seit den 1970er Jahren  80 % aller Nachtfalter in der Schweiz und in Deutschland verschwunden sind!
Weil: Nachtfalter meistens nur in der Nacht fliegen, kennt sie fast niemand.  
Weil: 
Es deshalb Bild-Raritäten sind.  
Weil: Nur wenige Nachtfalter in die Stadt fliehen konnten, auf der Flucht vor Gift und Gülle! 

Quelle: Buch Josef H. Reichholt: Schmetterlinge - Warum sie verschwinden und was das für uns bedeutet. Hanser Verlag 2018. 287 Seiten. Fr. 37.-- . Artikel in der Luzerner Zeitung von Rolof Arp. 05.11. 2018 .  
 


 

Teil eins:

Tessin Tierbilder von A bis H 

Foto Kostproben

 

Sie befinden sich hier auf der zweiten Hompage von Otto Wicki, www.scripta.npage.de mit den Tessin Tierbildern von A bis G aus dem Mulino Garten in Iragna (Tessin). Weitere Tierbilder ab H siehe uner der Homepage scriptazwei.npage.de 

Fundort: Mulino Garten, CH 6707 Iragna (Tessin)
Höhe Dorf Iragna:  294 m. ü. M.
Koordinaten Mulino: Osten 717 495 / Norden 132 037  

 

Weitere Tessin Tierbilder ab dem 1. Oktober 2015 siehe unter der dritten Hompage: Link: 
 >>>  Dritte Homepage von Otto Wicki    <<<  Die dritte Homepage heisst : www.scriptazwei.npage.de 
 


Anmerkungen zu den Fotografien von Otto Wicki 

 

Schwerpunkt meiner Fotografien sind die Nachtfalter=  la  falena , le falene (italienisch).
In der Schweiz gibt es rund 200 Tag- und 3500 Nachtfalter. Weltweit gibt es 150 000 Schmetterlingsarten.
Die Brennessel:  Allein diese Pflanze zum Beispiel ist wichtig zum Ueberleben von 30 Arten .

 

 

 

 

 

Für weitere Fotos ab  H Link :  Dritte Homepage von Otto Wicki  


Hinweise auf die Bücher von Otto Wicki  

Bücher von Otto Wicki 

Google:  Amazon.de: Otto Wicki: Bücher  
Google:  books by otto wicki
 
Angaben über den Autor Otto Wicki 
Google: "vita otto wicki" 

Beispiel: Entlebucher Stempel sind rarer als eine Basler Taube!

Sie glauben es nicht? Dann schauen Sie das Buch "Postboten alter Zeiten" von Otto Wicki. Frage: Welcher Schweizer Philatelist hat den offiziellen Post-Stempel "Vordergraben" ? 
 


 

Foto Kostproben

Tessin Tierbilder: Kostproben aus A bis G 

Foto Kostproben aus dem Natur-Garten in CH-6797 Iragna (Tessin) 

Einleitung zur Bilderfolge von A bis G und Namen der beratenden Fachleute: siehe auch die Anagaben unter der  Rubrik Tessin Bilder A

Eigene Aufnahmen von Tieren und Pflanzen im Mulino-Garten in der Gegend von Biasca (Nordtessin). 

Lust auf mehr Bilder? Dann tippe auf die Rubriken   "Tessin Bilder" A bis G. 

Copyright by Otto Wicki 

Link zu: Tessin Bilder A und  Tessin Bilder B und Tessin Bilder C  und  Tessin Bilder D  

Tessin Bilder E und  Tessin Bilder F  und Tessin Bilder G  Für Bilder ab H: Dritte Homepage unten antippen: 

Link:>>>  Dritte Homepage von Otto Wicki   <<<   

 


 

Ab hier ein paar Foto-Kostproben aus über tausend Tierbildern aus dem Tessiner Mulino-Garten in CH 6707 Iragna
 

Der Picknick-Tisch beim Mulino-Garten

Setzen Sie sich entspannt an den Picknick-Tisch beim Mulino Garten und betrachten Sie in aller Ruhe die interessanten Tierbilder, fotografiert von Otto Wicki. Sie stammen mehrheitlich aus diesem Garten in CH-6707 in Iragna (Nord-Tessin). Sie finden Hunderte davon unter der Rubrik Foto-Kostproben und unter den Buchstaben A bis H. Der Schwerpunkt meiner Fotografien liegt auf den Nacht-Faltern (italienisch Falena), die viel schwieriger zu finden sind als die üblichen Tagfalter. Copyright für sämtliche Fotoaufnahmen by Otto Wicki.   


Zu Beginn eine Rarität 

Bild oben 

Erstfund in Hinterkappelen am 25.10.2016 

Eine seltene, giftige Spinne in der Schweiz 

Der Biss der giftigen Kräuseljagdspinne (Zoropsis spinimana) ist nicht tödlich, aber schmerzhaft wie ein Bienenstich. Ihre Heimat ist die westliche Mittelmeerregion. Seit einigen Jahren hat sie den Sprung nach Norden über die Alpen gemacht. Im Jahre 2005 wurde sie erstmals in der Schweiz gefunden. Sie gehört zu den zwei grössten Spinnen der Schweiz, vergleichbar mit einer Tarantel. Fotografiert am 25. Oktober 2016 von Hanspeter Oehen-Wicki. Ort: CH 3032 Hinterkappelen bei Bern, im Keller. Körperlänge der Spinne: 2,5 Zentimeter. Anmerkung:  Der Fundort ist ausnahmsweise nicht mein Mulino-Garten in CH 6707 Iragna im  Tessin.  

Der Spezialist Ulrich Schneppat vom Bündner Naturmuseum schreibt am 17. Januar 2017 zu diesem Bild:

"Ausserordentlich interessant, es ist dazu noch ein hochträchtiges Weibchen. Wir haben diese Art auch 2015 in Chur entdeckt. Im Grossraum Bern gibt es bis heute nur einen einzigen Fund von 2009, also ist dieser neue Fund in Hintekappelen sehr wichtig. Ich habe diese Giftspinne im Jahre 2015 als Erstfund für Griechenland in Zakynthos entdeckt." 
 


Bild unten

Giftspinne: Erstfund im Nord-Tessin in CH-6707 Iragna bei Biasca 

Zu Beginn eine Rarität: Laut CSCF (centre suisse de cartographie da la fauna)  wurde diese giftige Kräuseljagdspinne (Zoropsis spinimana) im Nord-Tessin, im Kanton Graubünden und im Kanton Wallis noch nie entdeckt. Der Fund wird bei der CSCF ffür die Schweiz kartographiert. 

 

Erstfund am 16. Mai 2017 im Nord-Tessin

H 1 B: Die Kräuseljagdspinne (Zooropsis spinimana)Der Biss der giftigen Spinne ist nicht tödlich, aber schmerzhaft wie ein Bienenstich. Ihre Heimat ist die westliche Mittelmeerregion. Seit einigen Jahren hat sie den Sprung nach Norden über die Alpen gemacht. Im Jahre 2005 wurde sie erstmals in der Schweiz gefunden. Sie gehört zu den zwei grössten Spinnen der Schweiz, vergleichbar mit einer Tarantel. Fotografiert am 16. Mai 2017 von Otto Wicki. Ort: Im Gartenhaus des Mulino-Gartens in CH-6707 Iragna, Riviera. Nordtessin., Körperlänge der Spinne: 2,2 Zentimeter. Es handelt sich um ein Weibchen.  

Linki für weitere Bider der Giftspinne:  >>>  Dritte Homepage von Otto Wicki    <<<


 

 

Halbroter Dotterzünsler (Oncocera semirubella). Ein Prachts-Schmetterling der Nacht. Der Nachtfalter blickte mit den grossen Augen nach rückwärts, als ich mich mit der Kamera von oben näherte, siehe oberstes Bild. Er verdrehte die Augen in alle Richtungen wie ein Chamäleon und verfolgte jede meiner Bewegungen. Siehe die Bilder bei Teil zwei (dritte Homepage) unter dem Buchstaben H 137. 


Das menschliche Gesicht

 

Der Kastanienbohrer (Zeuzera pyrina).  Tarnt er sich zur Abschreckung mit einem menschlichen Gesicht? Der sechs Zentimeter lange Falter fasziniert die Menschen seit jeher. Er verkörpert eine vornehme Schönheit. Beschreibung und weitere Bilder siehe: A 55 und
E 50 ebenso H 51 . 


Der seltene Erdstern verkündet den Herbst

Rötender Erdstern (Geastrum rufescens). An dem Tag, an dem im Mulino- Garten in Iragna (Tessin) die Erdsterne erscheinen, beginnt der Herbst. Foto am 15.09.2015 von Otto Wicki.  Grösse: 10 cm hoch, Fussbreite 12 cm, weisser Beutel hühnereigross. Ort: Auf einer Mauerlücke am Wasserrad unter dem Skimmia Stock.  

Weitere Bilder und Beschreibung siehe unter den Bildern H 8   Dritte Homepage von Otto Wicki 


Hilfe !  

Der Stechapfel (Datura stramonium) wächst wild am Rande von Schutthalden, Aeckern und Naturgärten. Der Stechapfel enthält, wie auch das Bilsenkraut, das Alkaloid Hyoscyamin. Durch die Naturbeobachtung und durch das Studium der Inhaltstoffe der beiden erwähnten Nachtschattengewächse erfand und entwickelte ich um 1970 in Zusammenarbeit mit der Schweizer Pharma Firma Geistlich AG CH-6110 Wolhusen die Narbensalbe Kelosoft.

Diese einzigartige Narbensalbe auf Naturbasis hilft wirklich bei entstellenden Narben vor allem im Gesicht. Sie hat bis heute Tausenden Patientinnen und Patienten bei entstellenden Narben (Verletzung durch Autoscheiben etc.) geholfen. 

Ich habe am 12. 8. 2014 diese Stechapfel-Pflanze am Wegrand in Iragna gefunden und fotografiert und an dem Stechapfelgewächs nichts verändert, nur die verwelkten, oberen Blätter entfernt. Siehe auf dem Bild den von der Natur gewachsenen Anhänger um den Hals mit dem entstellten Gesicht: Jede Pflanze will uns etwas offenbaren, uns etwas mitteilen, nur wer eng mit der Natur lebt, kann diese Sprache lernen.  

Kelosoft: Hersteller und weitere Auskunft: Firma Geistlich Pharma AG, CH 6170 Wolhusen/Schweiz. Kelosoft  ist in Apotheken frei erhältlich. Neugierig? Siehe auch die Rubrik auf dieser Homepage:   Medizin im Alltag 



 

Eine Kopula des Kaisermantels (Argynnis paphia). Im Internet findet man kaum eine so schöne Darstellung der Kopula.  Auf einem Rebenblatt an der Sonne im Mulino-Garten. Aufnahme am 07.08.2016 . Ein häufiger und gern gesehener Gast! 


Der Ampfer-Wurzelbohrer  (Triodia sylvina). Dieser Eulenfalter schaute mich beim Hauseingang, während ich sein Gesicht am 09.09.2017 fotografierte, mit seinen schwarzen Augen "verschmitzt" an. Sehen seine Fühler nicht wie ein Schnauzbart unter der gerunzelten Nase aus? Auffallend ist sein roter Haarschopf. Weitere Bilder und Angaben siehe die Nummer: C 43 (Männchen) und H 64 (Weibchen) mit Eiern. 


Der Sarner Schnegel (Limax sarnenesis Heim & Nitz 2009). Hier in einer besonders hellen Form/Morphe, die ich am 24.05.2015 fotografieren konnte. Diese Naktschneckenart ist zwar im Tessin verbreitet, wurde mit diesem Fund aber erstmalig für das Gebiet von Iragna nachgewiesen. Sie kann bis zu 20 cm Totallänge und 50 g Gewicht erreichen und ist somit einer der grössten Nacktschneckenarten der Schweiz. Ich danke dem Nacktschneckenfachmann Ulrich Schneppat vom Bündner Narurmuseum für die genaue Untersuchung und Bestimmung dieses Fundes. Der Sarner Schnegel wurde erst in jüngster Zeit im Kanton Obwalden entdeckt und als eigenständige Art dann 1999 beschrieben. Wegen der ausserordentlich grossen farblichen Variationsbreite fast aller Limax-Arten ist eine Bestimmung auf Artniveau kein einfaches Unterfangen.    

Alle Bilder und Texte stehen unter dem Copyright von Otto Wicki, Autor dieser Homepage. 


Verliebt um Mitternacht: Der Tigerschegel (Limax maximus). Beide Schnecken sind je 15 Zentimeter lang. Sie sind nützliche Jäger auf die übrigen Nacktschnecken. Fotografiert von Otto Wicki am 23.07.2018 im Mulino-Garten in CH 6707 Iragna (Mittel-Tessin). Schnecken sind Zwitter, d.h. eine Selbstbefruchtung ist auch möglich. Aber das "Männchen" verfolgt stundenlang in der Nacht die Schleimspur der andern Tigerschnecke, bis es zur Kopulation kommt. Die Tigerschnecke wird von den Gemüsegärtnern sehr geliebt, da sie sogar Weichschnecken der eigenen Grösse auffrisst und vor allem auch mit den Schneckeneiern im Garten aufräumt.  


Die Buchenkahneule. Ein wunderbarer Falter der mit seiner Schönheit machen Fachmann entzückt. Weiteres siehe unter der Nummer H 34  unter der dritten Homepage von Otto Wicki. 


Ein lustiger Kerl,  der Graszünsler , der uns mit seinen grossen Augen an der Mauer der Eingangstüre begrüsste. Mehr erfahren Sie  unter  G 36  Tessin Bilder G . Aufnahme  6.8.2014.


Ein seltenes Bild:  Das Weibchen einer Smaragdeidechse und ein Männchen einer Mauereidechse haben sich verliebt. Sie hielten sich zärtlich umschlungen, während über einer Stunde auf den warmen Granitsteinen auf unsererTerrasse im Mulino-Garten. Foto  am  29. 03.2015 bei bedecktem Himmel. Die herrlich grünen Smaragdeidechsen werden bis zu 40 Zentimeter lang und erreichen ein Alter nach meiner Erfahrung von mindestens 15 Jahren. All die Jahre verbringen sie den Winter paarweise unter der gleichen Granittreppe und erscheinen in der Märzsonne  wieder auf der Terrasse. 

Alle Jahre wieder! Ein immer freudiges Frühlingsbild sind die "Verliebten Smaragdeidechsen"  im Mulino- Garten in 6707 Iragna und Umgebung. Sie sind recht zahlreich. Fotografiert von Otto Wicki am 18.05. 2018. Im Verlauf der Jahre konnte ich weit über hundert veschiedene Smaragdeidechsen in fünfhundert Bildern fotografisch festhalten.  Dieses Pärchen ist ein ständiger Begleiter beim Sitzplatz und auf auf dem Rasen. Am liebsten wärmen sie sich aber zutraulich neben dem Liegestuhl auf der Terrasse auf den warmen Granitsteinen. In der Nähe der Menschen sind sie sicher vor den gierigen Schlangen. Dieses Pärchen schläft in der Nacht unter der Granit-Treppe des Hauses, wo es auch überwintert. Ihre Erzfeinde sind die grossen Schlangen wie die Ringelnattern, die Aeskulapnattern. Auf sie gierig ist vor allem die zwei Meter lange,  gelbgrüne Zornnatter, die Scorzon, wie sie die Tessiner nennen. Diese wagt es sogar auch auf die Terrasse. 
 


 

Der Geist um Mitternacht 
Man sagt, dass der Falter nur in der dunklen Geisterstunde auftauche!
Weiteres siehe unter  der Nummer H 62. 
Das Federgeistchen (Phterophorus pentadactyla).  


Die rote Samtmilbe (Trombidium holosericeum)  mit ihrer feuerroten Farbe findet man häufig auf zerklüfteten Rinden verschiedener Bäume. Ich fand mehrere davon am 08.03. 2015 am Nachmittag im Mulino-Garten an einer Schwarzerle. Sie leben parasitisch und saugen Insekten aus. Sie sind vier bis fünf Millimeter lang, also viel grösser als die kleinen vom Volksmund genannten "Hühnerläuse," die den Menschen empfindlich stechen können.  Gerne leben sie auch an wrmen Mauern. Unglaublich, sie packen Ameisen und saugen sie aus und befallen auch mitten unter den Ameisen deren Brut. Die Samtmilbe ist für Menschen harmlos. 


Ein Stück Holz ? Ein Birkenast? Nein, es ist der herrliche Mondvogel, ein Schmetterling, der sich am 16. 05. 2015 an der Hausmauer im Mulino-Garten in Iragna Tessin als Birkenästchen tarnte. Aber das zarte Bein vorne links hat ihn verraten. Mehr  Bilder von dieser Schönheit siehe unter Tessin Bilder A  Nr. 61 . 


Der rotgestreifte Wanderspanner. Ein herrlich schöner Falter mit schönem Design! ! Weitere Bilder und Texte siehe unter  H 3. 


Die gemeine Florfliege empfängt uns regelmässig am Hauseingang. Im Herbst färbt sie sich wie die Blätter braun und im Frühling, wenn alles grünt, wird auch sie wieder grün! Weitere Angaben siehe  Tessin Bilder G   G 35 B. 


Die veränderliche Krabbenspinne (Misumena vatia) ist spezialisiert auf das Töten von Bienen. Das Weibchen hier im Bild ist grösser als das Männchen. Im Gegensatz zum Männchen kann  das Weibchen die Farbe den Wiesenmargeriten nachahmen. Die bedrohliche Spinne hier sichert sich dauernd mit einem Faden auf der Unterseite der Blütenblätter lauernd. Diese Art baut kein Netz. Fotografiert von Otto Wicki, CH 6707 Iragna, im Mulino Garten am 14. Mai 2018. Siehe auch die Bilder und die Ausführungen über Krabbenspinnen Nummer  A 26 und G 4 auf der zweiten Hompage www.scripta.npage.de  und bei der Nummer H 101 auf der Homepage www.scriptazwei.npage.de 


 

 

Der Körnerbock Käfer. Das ist der gösste Käfer der mir in der Schweiz bis heute zu Gesicht kam. Er war sieben Zentimeter lang, und grösser als ein Hirschkäfer! Neugierig? Dann schauen Sie die weiteren Bilder unter  G 38 : Tessin Bilder G


Der Goldafter, besticht den Betrachter durch seine Schönheit. Beschreibung und weitere Bilder siehe  E 51 .


Die Achateule. Es ist kalt geworden im Oktober. Ich fotografierte ihn am 13.10. 2015 im Mulino-Garten, als ich diesen hoch interesssanten Nachtfalter entdeckte. Ich fand ihn in einem welken, eingerollten Rebenblatt bei strömenden Regen. Vor Kälte hatte er sich eingefaltet. Frühere Bilder, am 09.05.2014, auch eingefaltet in Ruhestellung, siehe unter  G 18. TessinTierbilder G  . 


Der  Braune Weichkäfer sorgt lustvoll und ausgiebig für Nachwuchs! : Mehr darüber siehe :   G 25 Tessin Bilder G


Die grüne Zwergzikade (Cicadella viridis).  Sehr intelligent und scheu sind diese himmelblauen Tierchen und im Verhalten hoch spezialisiert. Es war fast nicht möglich sie zu fotografieren. Grösse 6 mm. Aufnahme am 16.8.2014. Gegen Abend erschienen auf der trocken Naturwiese die blauen Männchen zu Dutzenden auf der Suche nach den grünen Weibchen, die für uns Menschen wegen ihrer grünen Farbe im hohne Gras fast nicht findbar sind. Weitere Bilder siehe G 37  Tessin Bilder G


"Der Bienenfresser" wird dieses Fotomodell von den Leuten genannt.  Der Bienenwolf  (Trichjodes apiarius) ist 10-15 mm lang.  Seine Larven (Maden) leben in den Waben der Honigbienen. Ich fotografierte ihn am 5. Juni 2014 am Geissbart im Garten, wo er Pollen sammelte und kleinere Insekten jagte und diese sogleich frass. Ich werde ihn unter den Bildern  "G"  weiter darstellen. Tessin Bilder G   Ueber das Leben dieses haarigen "Typs" weiss man noch wenig. 


 

 
Das Teufelchen  das plötzlich im Garten erschien, überraschte mich mit dieser modernen Fussballer-Frisur. Dabei existierte dieser Schmetterling mit den schön gekämmten Haaren schon vor über 30 Millionen Jahren! Neugierig? Dann tippe auf Tessin Bilder F  bei   F 2 . 

Der Braune Mottensackträger der als Rarität sich selber fortbewegt. Weitere Angaben unter H 46. 


Die gelbgrüne Zornnatter (Hierophis viridoflavus). Diese Rarität tauchte am 09. Mai 2014 in unserem Garten auf. Sie lauerte fast eine Stunde in dieser Stellung auf der Jagd nach Eidechsen. Sie war etwa 140 Zentimeter lang, von oben gesehen kohlenschwarz und kräftig dick. Die Tessiner nennen  diese harmlose Schlange Biacco, im Dialekt "Scorzon." 
Weitere Bilder siehe  Tessin Bilder G  Nr. 14 


Das Leuchtmoos (Schistostega pennata): Versteckt in einer dunklen Felsenspalte des Felssturzes ausserhalb des Gartens, leuchtet seit fünfzig Jahren Tag und Nacht diese Pflanze in seiner goldgrünen, intensiven Farbe. Dies ist ein physikalischer Effekt: In sehr dunklen Höhlen wird das Restlicht, wie bei einem Hohlspiegel, verstärkt und durch eine grüne Linse reflekiert. Das Naturphänomen ist in der Schweiz nicht häufig anzutreffen. Die ganze Pflanze selber ist zu ihrem Schutz mit einer bläulichgrünen Wachsschicht überlaufen. Foto am 12. 7. 2014 von Thomas Haunschild, Ingolstadt. 


Die Werre: Die Menschen vearbscheuen sie, aber sie führt ein hoch interessantes Leben in der feuchten Erde.  Sie kann fliegen und singen. Aber ich kenne viele Menschen die weder fliegen noch singen können ...  Siehe Tessin Bilder E  bei  E6  


Das Esparsetten Widderchen mit den sechs hell umrandeten roten Flecken auf den Deckflügeln trat heute  am 27.7.2014 in grosser Menge auf und erfreute uns mit den schönen Farben. Das prachtvolle Widderchen ist nicht mehr häufig und in der Schweiz und in Deutschland auf der roten Liste. Mehr Bilder siehe  unter Tessin Bilder G


Der Totenkopf-Schwärmer trägt das "Totenkopf-Tattoo"  ebenfalls schon seit Millionen Jahren. So gesehen ist die heutige, moderne Rebell-Kultur der Motorradfahrer-Gangs ein alter Ladenüter. Der wunderbare Schmetterling erschien lautlos an der Hauswand zum Fototermin, dabei dachte ich an die vorbei fahrenden tief brummenden Harley Davidson Maschinen.
Siehe Tessin Bilder E  bei  E 26  


"Der Kaiser" mit dem dezenten Kleid begrüsste mich im Spätsommer 2013 beim Hauseingang. Millionen Jahre lang  ist er bis heute gleich geblieben und hat, ohne sich nach Darwin anzupassen, überlebt! Es gibt von ihm Versteinerungen mit einem Alter von  220 Millionen Jahren! Siehe Tessin Bilder E  bei E 24 


Die Schnabelfliege oder Skorpionfliege:   Bei Gefahr hebt sie den "Stachel"   des Hinterleibs bedrohlich wie ein Skorpion nach vorne oben über den Rücken. Sie blufft nur, ist harmlos und kann nicht stechen. Auch eine Mücke will überleben! Weiteres siehe  Tessin Bilder E  bei E 2 


Die stolze Dame! Blick auf ihr modebewusstes Dessous! Ein Weibchen des russischen Bärs. Die wunderschönen Schmetterlinge erscheinen in grosser Anzahl jeden Sommer am wilden Flieder des Gartens, um Nektar zu saugen. Wie lange noch? Siehe Tessin Bilder E  Nr. 30. 


Der Pappelschwärmer. Ist er nicht herrlich dieser imponierende Schmetterling unmittelbar vor dem Abflug. Er ist mit ausgebreiteten Flügeln fast 10 Zentimeter gross. Nur wenigen Menschen ist es gegönnt, einem solchen Falter im Leben zu begegnen. Otto Wicki konnte ihn am 22. August 2015 in CH  6707 Iragna in der Nähe des Mulino-Gartens fotografieren. Mehr darüber siehe unter Tessin Bilder C 28. 


Die Gottesanbeterin frisst trotz des frommen Namens das Männchen nach der "Liebe" genussvoll auf. Ihr Motto:  "Der Mohr hat seine Pflicht getan, der Mohr kann gehen." Ein Geheimnis ist bis heute der schwarz-weisse Fleck in der Achselhöhle am Oberarm!  In der letzten Zeit erscheint sie als Einzelgänger im Spätsommer in abgelegenen Tessiner Dörfern. Sie liebt am Abend die warm abstrahlenden Granitmauern der alten Steinhäuser. Weiter  Tessin Bilder A  bei A 13 


Die Smaragdeidechse beeindruckt mich mit ihrer Länge von 42 Zentimetern. Auf der warmen Naturmauer war sie sehr zutraulich, was bei dem scheuen Tier recht atypisch ist. Beim Fototermin schloss sie die Augen und schlief einfach ein. So konnte ich viele Nahaufnahmen machen kur bevor sie einschlief. Ihre Feinde sind nicht die Menschen, sondern die Schlangen. Siehe  Tessin Bilder E  bei E 18 . 


Der  Granatapfel und das alte Testament:  Er hat 613 Kerne und genau gleich viele Gesetze hat das alte Testament!  "Wo ein Granat Baum wächst, lässt Gott den Garten spriessen..." Text aus den Koranversen. Aufnahme im November 2013. Frucht am Gartenstrauch im Mulino Garten in CH 6707 Iragna (Tessin).  Siehe auch Tessin Bilder E  Nr. 2 


Die Einfingerige Federmotte besticht in ihrer Einfachheit mit dem Sinnbild des Kreuzes. Weitere Angaben siehe unter der Nummer H 26. 


Die Quelljungfer braucht fünf Jahre lang, um ihr hochtechnisiertes Superhirn für den unglaublich vielfältigen "Kunstflug" herzustellen. Siehe die zwei etwa 5 mm langen Antennen vor den grünen Augen. Funkamateure vermuten eine Wellenlänge für die Kommunikation im Nanobereich.  Der Mensch wird diese Nano-Computertechnik wohl nie erreichen!  Sie kann die einzelen Flügel unanbhängig voneinander steuern! Siehe  Tessin Bilder D  bei D 34 


Die Rothalsige Silphe ist ein Käfer mit einem leuchtend roten Halsschild. Ich sah ihn am 27. 08. 2015 im Garten von Iragna zum aller ersten Mal. Mehr darüber siehe Tessin Bilder C  unter der Nummer  C 41. 


 

Das Einrollen 

Menschen, Pflanzen und Tiere rollen sich ein, um sich bei drohender Gefahr zu schützen. Schlimm ist das  "Seelische Einrollen" der Mitmenschen in ihrer depressiven, unendlichen Traurigkeit. Man möchte von allem nichts mehr wissen. Aber auch körperlich, nicht nur im Geiste, rollen sch Menschen ein, um sich von der düsteren Umwelt abzukapseln. Es ist ein seelischer Reflex, eine Rückkehr zu Stellung im geschützten Mutterleib.  

Das Einrollen 1
Gemeiner Wurmfarn (Dryopteris filix-mas). Die Jungpflanze rollt sich zu ihrem Schutz ein. Das Bild (ganz oben) der jungen Pflanze wird in der Literatur mit einem  Bischofstab verglichen. Nach der Reife wirft sie im Herbst die rundlichen Häufchen der Sporen 
an ihrer Unterseite ab,siehe Bild. Ende Oktober rollt sie sich erneut  ein, um in Ruhe zu sterben. Foto von Otto Wicki, am 14. Oktober im Mulino Garten,  CH 6707 Iragna (Tessin). 

 

Das Einrollen 2:
Beispiel einer eingerollten Schmetterlings- Raupe nach der Berührung mit dem Zeigfinge. So verharrt sie,  um sich vor Angriffen zu schützen.  Foto Otto Wicki, Juli 2013, im Mulino Garten.    


Der Schwefel-Wickler (Agapeta zoegana). Ein prachtvoller Kleinfalter aus der Familie der Tortricidae = Wickler. Ein herrliches Design! Fotografiert, wie alle weiteren Bilder der beiden Homepages, von Otto Wicki am 29.08.2016 im Mulino Garten in Iragna (Tessin). Beschreibung und weitere Bilder von diesem Falter siehe unter der Nummer  E 53. 


Die Staubwanze (Reduvius personatus). Dass dieses fast zwei Zentimeter grosse Ungetüm fliegen kann, ist kaum zu glauben. Sie tarnt sich mit Staub, ist aber dennoch als Staubsauger für die Wohnung nicht zu empfehlen.  Wenn jemand aber in der  Wohnung Bettwanzen hat, so macht sie sich nützlich, da sie liebend gerne die lästigen, wenn möglich vollgesogenen Bettwanzen frisst! Neugierig? Dann siehe Tessin Bilder E  Nr. 35 


Die Orion Eule oder Seladoneule (Moma alpium)  ist in der Ruhestellung nur 12 mm lang. Sie hat den Namen wegen dem eigenartigen Seladongrün. Diesen Nachtfalter kann man mit der grünen Eicheneule verwechseln, die aber ausschliesslich nur im Herbst erscheine. Weitere Aufnahmen siehe  F 17 : tessin-tierbilder-f.html  


"Der Sägebock " imponierte mir beim Fliegen wie ein Hirschkäfer, er ist sogar etwas grösser. Er fliegt genau gleich schräg und unbeholfen wie ein Hirschkäfer. Er kann mit dem Reiben der Beine und mit den Flügeln so schön "musizieren," dass kein Weibchen widerstehen kann. Mehr Bilder siehe bei G 30 , tessintierbilder-g.html 


Die Punktierte Zartschrecke.  Auffallend das Muskelpakt der Oberschenkel für unglaubliche Hochsprünge. Kein Mensch kann aus dem Stand 20 mal seine Körperlänge hoch springen, aber das kleine Tierchen macht das mühelos. Weiteres siehe unter H 30. Dritte Homepage von Otto Wicki


Der Ockergelbe Blattspanner. Dieser  nachtaktive Falter erscheint selten in so schöner Färbung. Weiteres siehe unter der Nummer H33 und F 3. 


Der Schwammspinner (Lymantria dispar) . Ein herrlicher, nachtaktiver Falter mit grossen, schwarzen Augen. Im Vergleich müsste der Mensch zehn Zentimeter grosse Augen haben! Fotografiert am 11.08.2016 im Mulino-Garten im oberen Tessin in Iragna. Die Sende-und Empfangsantennen der Männchen, wie hier im Bild, faszinieren immer wieder meine befreundete Radioamateure, die bei diesen Antennen Funkwellen im Nanobereich vermuten. Ob sie Pheromon-Duftstoffe (griechisch = übertragen von Hormonen) oder elektromagnetische Wellen im Sinne von panta küma  übertragen, beides ist für mich ein Naturwunder! Weitere Bilder siehe unter H 49.

Panta küma, alles schwingt: siehe das Stichwort unter Google. Alles was im Universum existiert, jeder Gegenstand ist wellenförmig. These von Otto Wicki: Panta küma statt panta rhei (Heraklit). Das ganze Universum besteht ausschliesslich nur aus wellenförmigen Schwingungen = kümata. 


Der Buchen-Zahnspinner (Stauropus fagi). Ein Zahnspinner, den auch Kenner nicht häufig zu Gesicht bekommen. Foto von Otto Wicki am 02.07.2017. Skurril und für jeden Tier-Fotografen eine Riesenfreude ist die Form der Raupe.  Weitere Bilder und Beschreibung  siehe die Nummer  H 87  auf der dritten Homepage, www.scriptazwei.npage.de .  Link für dritte Homepage hier antippen  >>>  Dritte Homepage von Otto Wicki    <<<  


 

 

Tarnkappenfalter gegen Radar
Haare als Lebensretter
Der Haarrückenspanner 

 

Der Federfühler Herbstspanner (Colotois pennaria) : Spezialaufnahme der Behaarung.  
Die starke, allgemeine Behaarung und die Behaarung der Kleinflügel dienen dazu, die Echolotung (auch die Radar-Stahlung wird beeinträchtigt) der Fledermäuse zu schwächen, um das Leben des Nachtfalters zu retten. Die Haare zerstreuen die Rückstrahlungen. Weitere herrliche Bilder dieses "Haarrückenspanners" wie er auch genannt wird, siehe unter  H 18 B. Fotografiert ebenso von Otto Wicki am 17.10.2017 im Mulino-Garten in CH 6707 Iragna.  H 18 B siehe  >>>  Dritte Homepage von Otto Wicki    <<<  

Meine Beobachtung  

Eine beleuchtete Sitznische im Tessin wird in der Nacht von Fledermäusen vollständig  "abgesichert," fast alle zufliegenden Nachfalter werden abgefangen. Aber es gibt einige Nachfalter, die völlig ungehindert zu und wegfliegen und die Lampe umkreisen können, während  die Fledemäse diese in Ruhe lassen. Es gibt aber Nachtfalter, die von der Echolotung wegen der Behaarung gar nicht oder nur diffus erfasst werden können.  Wäre das nicht ein völlig neues Thema für ein Doktorarbeit?  
 


 

 
 
 
 

 

 

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